Zahlen für ein Angebot?

Ein Angebot eingeholt, nein gesagt, und plötzlich soll alles kostenpflichtig gewesen sein?

Zwar haben wir im Vorfeld kommuniziert, dass wir verschiedene Angebote vergleichen, haben noch keinen Auftrag vergeben, auch nicht zum Zeichnen der Pläne. Das ist jedoch zwischenzeitlich in Eigeninitiative geschehen. Grundsätzlich sehr “zuvorkommend” im wahrsten Sinn des Wortes. Doch nun soll der Aufwand entschädigt werden.

Müssen wir etwas bezahlen, dass wir nicht bestellt haben? Einen Service, den wir nicht angefragt haben?

Gemäss WKO stellt sich die Sache folgendermassen dar:

Ist ein Kostenvoranschlag für den Verbraucher kostenpflichtig?

Da die Erstellung eines Kostenvoranschlages oftmals mit großem Aufwand verbunden ist, besteht vielfach der Wunsch des Unternehmers, ein entsprechendes Entgelt dafür in Rechnung zu stellen, insbesondere dann, wenn es in der Folge nicht zur Auftragserteilung kommt.

Nach dem Konsumentenschutzgesetz hat ein Verbraucher ein Entgelt für die Erstellung eines Kostenvoranschlages durch einen Unternehmer nur dann zu bezahlen, wenn er vorher auf die Zahlungspflicht hingewiesen worden ist. Ansonsten ist der Kostenvoranschlag für den Verbraucher kostenlos.

Resümee: Kostenvoranschläge gegenüber Verbrauchern sind verbindlich und unentgeltlich, sofern nicht ausdrücklich das Gegenteil vereinbart wird.

In der Reihe “Unvorhergesehene Kosten” wird dies nun kein neues Kapitel, auch dank Schantl ITH.

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