Enttäuschung, die nächste, oder: Dicke Luft um den Kamin

Bei jeder Besprechung, in der es um den Kamin ging, haben wir ausgesprochen, dass dieser mit Zuluftkanal ausgestattet sein muss, protokolliert durch Schantl ITH. Und hier sind die Grenzen des Protokolls: eingeplant wurde der zweischläuchige Kamin trotzdem nicht.

Wie konnte das passieren?
Bei der Schlussbesprechung hatten wir die Wahl zwischen einem “kleineren“ und einem “größeren“ Kamin. Wir entschieden uns in der Meinung (und ohne anderweitige Information), es handle sich um eine rein optische Frage, für die “weniger wuchtige“ Variante – genau, die einschläuchige. In den Plänen ist dies ersichtlich und für uns im Nachhinein erkennbar. KaminAuch hier fehlte uns das Insider-Wissen, dass es sich hier nicht um eine symbolische Darstellung handelt, sondern dass es noch ein alternatives Zeichen mit zwei Schläuchen gibt. In der Gegenüberstellung wäre uns der Unterschied wohl aufgefallen, denn die Entscheidung selbst war uns klar und wurde uns auch an mehren Stellen “klar gemacht“: im Energiesparzeitalter mit der perfekt isolierten Bauweise ist ein Kamin ohne Zuluft nicht mehr Stand der Technik.

Während den Kellerbaumeistern wohl unser Anliegen klar war, hielten diese sich dann auch nur exakt an den Plan, ohne die Diskrepanz zu unserer Vereinbarung zu hinterfragen, und liefern nun die einfache Variante.

Wieder sind wir fassungslos.
Wie kann es sein, bei klarer Besprechung mit allen Beteiligten, inkl. Schantl ITHMag. Lienhart und Kellerbaumeistern Ing. HardenMarksteiner und Skergeth, einzig ohne den für die Schlussbesprechung bei Griffner Zuständigen (welcher ebenfalls nicht die technisch relevante Frage stellte), dass wir (erst) heute feststellen, dass dies nicht eingeplant wurde?

Wir sind nicht Experten auf dem Gebiet und trotzdem scheint klar, dass eine Frischluftzufuhr unentbehrlich ist. Drei Baumeister, zwei Expert/innen von Griffner, und eine, die das Gesamtprojekt im Überblick hat – und niemand fragt nach, ob dieser Punkt tatsächlich so gedacht ist, wider allen Abmachungen und wider den aktuellen Empfehlungen? Niemand hakt ein, niemand macht uns aufmerksam auf diesen Fehler, bei dem eigentlich alle Beteiligten hätten “Stop“ schreien müssen?

Teams arbeiten wohl nicht immer besser als Einzelpersonen.

Status nun: Zusatzkosten und eine weniger funktionale Lösung. Wir hoffen, wir können bald wieder Positives berichten.

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