Die Sache mit den Finanzen

Seit Ende August läuft unser Kredit. Ein kurzer Rückblick.

Finanzberatung ist einer der grossen Pluspunkte bei der Abwicklung des Hausbaus mit einem Makler. Was hat es uns gebracht? 

Mag. Nikoll hat für uns Offerten zur Finanzierung des Hauses eingeholt, das kostengünstigste Kreditangebot ausgewählt und uns darüber hinaus profitable Geldanlagen vorgestellt.

Bei der Abwicklung des Kredits mit der gemäss Finanzberatung für uns besten Anbieterin, der Hypo Oberösterreich, sind jedoch einige Unstimmigkeiten entstanden. Während von Beginn an unsere Daten transparent und vollständig vorlagen, ist eine Woche vor Kreditvertragsunterzeichnung die Problematik Fremdwährungskredit entstanden (siehe früherer Post Money, money, money). Dies konnte mit einigem Hin und Her, Einsatz von Mag. Nikoll und Zusatzsicherheiten unsererseits aus der Welt geschafft werden.

Dann stellte sich heraus, dass es trotz anderweitiger Ankündigung nicht möglich ist, eine alternative (weniger kostenintensive) Lösung zur Bankgarantie zu finden. Woran dies liegt ist für uns nicht transparent. Jedenfalls kamen Griffner, Hypo Oberösterreich und Mag. Nikoll als unabhängige Beraterin nicht zu einer Übereinkunft, jeweils waren die Argumente der anderen Parteien wechselseitig nicht nachvollziehbar. Für uns heisst das nicht kalkulierte Zusatzkosten, welche wir nur durch eine höhere Anzahlung und Entgegenkommen seitens Griffner noch einschränken konnten.

Nun ist Griffner mit LU1 bezahlt, der Kredit begonnen. Als Fazit stellt sich uns die Frage, ob wir mit unserer Hausbank besser gefahren wären, was alle Kulanz-Themen angeht, sowie eine für die fremde Bank als Sicherheit nötige Lohnpfändung. Das werden wir wohl erst beantworten können, wenn der Kredit abbezahlt ist und wir wissen, wieviel unterm Strich herauskommt, d.h. auch wie sich die Zinssätze im Lauf der Zeit verändern und was also die effektiven Kosten sind. Jedenfalls ist Kulanz eine nicht zu unterschätzende Grösse in der Finanzierungsfrage.

Nach wie vor gehen wir davon aus, dass das unterschriebene Angebot trotz Zusatzkosten günstiger ist als die Vergleichsangebote. Ein wenig Enttäuschung bleibt jedoch – und die Frage des Vertrauens.

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