Fragen zu unserem Haus nach 2,5 Jahren

Aus gegebenem Anlass einer aktuellen Anfrage wieder ein kurzer Zwischenstand zum Lebensgefühl in unserem Haus 🙂 Herzlichen Dank an dieser Stelle auch für euer Feedback. Wir freuen uns sehr, wenn unser Blog gelesen wird und die Informationen hilfreich sind!

Wir leben nun seit 2,5 Jahren in unserem Traumhaus. Und das ist es auch noch immer: unser Traumhaus!

Offene Treppe

Die offene Treppe mitten im Wohnraum lieben wir nach wie vor. Vor allem als Raumgestaltungselement und wegen der indirekten Beleuchtung, die abends ein wunderbares Stimmungslicht erzeugt.

Tatsächlich ist dadurch die Schallabschirmung zwischen Erdgeschoss und Obergeschoss weniger gut gegeben. Das stört z.B. an Tagen, an denen man krank ist Ruhe braucht. Trotzdem würden wir das wieder so machen, weil für uns der Vorteil überwiegt: es geht kein Wohnraum verloren – die Treppe IST Wohnraum.

Wir war der Sommer?

Der zweite Sommer war deutlich angenehmer als der erste, der ja auch ein Rekordsommer war temperaturtechnisch. Wir konnten mit der Beschattung und Lüften in der Früh, solange es kühlt ist, die Temperaturen gut regulieren.

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Wie war der Winter?

Heizkosten und Ofen

Wir hatten, wie bereits berichtet, vergleichsweise nierige Heizkosten.

Mittlerweile haben wir auch einen gemauerten 8kw Kaminofen eingebaut, welchen wir besonders an nebligen Tagen schätzen, wenn keine Sonnenenergie das Haus zusätzlich wärmt. Wir wollten uns damit auch ein Stück weit unabhängig machen in Bezug auf das Heizen bei Stromausfall. Und natürlich wegen der stimmungsvollen Atmosphäre des offenen Feuers und dem Temperaturausgleich in Übergangszeiten, Herbst und Frühling. Denn an und für sich gab es in Bezug auf die Heizsituation keinerlei Notwendigkeit.

Erfahrungswert dazu: der Ofen (also unser Modell eben) wird bei weitem nicht so schnell warm wie gedacht, das dauert schon 45-60 Minuten, bis auch abseits des Fensters etwas spürbar ist. Darum sind wir froh, ein grosses Fenster eingebaut zu haben 😉 Und darüber hinaus wollen wir ihn nun nicht mehr missen – eine Investition die sich gelohnt hat. Und das Christkind hat gleich mal Holz auf Vorrat gebracht für eine ganze Saison 😉

Offener Eingangsbereich

Der in unserem Grundriss fehlende Windfang hat tatsächlich gar nicht gefehlt. Sicherlich spürt man es gleich, wenn die Kinder die Türe offenen stehen lassen. Aber das spart zugleich das Lüften und ändert im Normalfall nicht wirklich etwas an der Raumtemperatur: ist ja im Normalfall nur ein kurzes Öffnen und Schliessen und steht nicht gerade stundenlang offen.

Wir sind froh über den fliessenden Übergang von Eingangs- und Wohnbereich, der auch das Entree wiederum als erweiterten Wohnraum eröffnet.

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Offener Kellerabgang

Die physikalische Überlegung, dass kalte Luft immer unten bleibt während warme Luft aufsteigt, hat sich im offenen Kellerabgang bewahrheitet. Es gibt keinen Zug, keinen merkbaren Effekt, ausser dass es eben kälter wird am Weg in den Keller hinunter, und wärmer am Weg die Treppe hinauf.

Weitere Fragen: keep us posted 🙂

1 Comment

  1. Mensch, das Haus macht ja schon von außen richtig was her. Wirkt mal deutlich individueller als der sonstige Einheitsbrei.

    Weiterhin viel Freude an den eigenen vier (oder mehr) Wänden!

    Beste Grüße aus Essen

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