Ofenfenster reinigen – gewusst wie!

20180126_2037231352336041.jpgUnser Ofenbauer hat uns zusammen mit einem mittlerweile innig geliebten Wärmespender ein Putzset für den uneingeschränkten Blick aufs offene Feuer überlassen.

Wenn das Glas blitzblank ist, ist es tatsächlich beinahe unsichtbar und lässt einen stundenlang das wundervolle, hypnotisierende Flammenspiel starren.

Doch nach ein paar Stunden mehr ist der Zauber dann auch irgendwann vorbei und die Scheibe zeugt mehr vom vergangenen als vom aktuellen Flackern 😉

Je größer die Feuerstelle, desto seltener muss man putzen

Wir wollten den Ofen recht schlank in unser Haus integrieren und unsere Feuerstelle ist deshalb auch nicht so riesig (ca. 40×60 cm). Weil das Feuer so näher an der Scheibe ist geht es mit dem Verrussen auch nicht allzu lange. Doch das Putzen ist einigermassen schnell erledigt.

Putzmittel versus Hausmittel

Das speziell dafür entwickelte Putzmittel ist dabei jedoch weit weniger hilfreich als ein altes Hausmittel, das uns unsere Nachbarn verraten haben, und das wir gerne mit euch teilen wollen:

Man nehme

  • einen feuchten Schwamm
  • ein wenig Asche aus der Feuerstelle

Und fertig ist der Zauber. Einfach mit dem nassen Schwamm, eingetaucht in die Asche, die Scheibe abreiben. Die feuchte Asche erzeugt eine ideale Seifenlauge, mit der sich der Russ in Nullkommanix von der Scheibe entfernen lässt. In etwa 5 Minuten ist man bei unserem Scheiben-Format auch bei stärkerer Verschmutzung bereits damit fertig. Dann dem ausgewaschenen Schwamm nachpolieren – und das nächste Feuer darf schon wieder brennen!

Aschenlauge ist ein historisches Reinigungsmittel auf Basis von Wasser und Asche. Aschenlauge war bis Mitte des 20. Jahrhunderts üblich zur Reinigung von Wäsche und Fußböden. (…) Beim Mischen von Asche mit Wasser entsteht eine alkalische Lösung (Lauge), deren Wirkung bei der Reinigung von Wäsche genutzt wird. (Wikipedia)

Das Ganze ist übrigens keine schmutzige Angelegenheit.

Wir saugen zu Beginn die Asche im Fensterrahmen weg, damit es nicht auf den Boden staubt, aber das war’s auch schon. Handschuhe sind gar nicht nötig. Am Ende kann man die Finger gut und schnell mit einer Bürste säubern und ist wieder präsentabel – genau so wie das Ofenglas 🙂


Siehe auch Kaminofen – Love & Loss

 

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